



GERMAN/Deutsch (for the English translation, see below)
Das Gefühl, durch einen Schlagbaum zu fahren ... Malerei und Grenz-Soundtrack aus einer vergangenen Zeit, in der Grenzanlagen nach und nach zu verschwinden schienen. Ein assoziativer Parcours in 22 Stationen.
Entstanden ist das Projekt in einer Phase offener Grenzen zu allen Nachbarstaaten Deutschlands — im Zuge des Schengener Abkommens, das Reisen ohne Passkontrollen ermöglicht. Und heute werden Grenzen erneut kontrolliert und reaktiviert?
Das Kunstprojekt „Nach der Grenze“ hält den einstigen, optimistischen Hoffnungen auf eine zunehmend offene Welt einen eindrucksvollen Spiegel vor und hinterfragt zugleich die Geschichte.
Im Schengen Museum wird »Nach der Grenze« nun in einem außergewöhnlichen Rahmen gezeigt: Die Ausstellung findet an Bord des Schiffes Prinzessin Marie-Astrid Europa statt — einem historischen Ort, an dem 1985 das Schengener Abkommen unterzeichnet wurde.

ENGLISH (für den deutschsprachigen Text siehe weiter oben)
The sensation of driving through a barrier… paintings and border soundtracks from a bygone era when border installations seemed to be gradually disappearing. An associative parcours of 22 stations.
The project originated during a period of open borders with all of Germany’s neighbouring countries—following the Schengen Agreement, which made travel possible without passport controls. Are borders once again being monitored and reactivated today?
The art project Nach der Grenze (to/after/beyond the border) holds up a striking mirror to the once-optimistic hopes for an increasingly open world, while also examining history. At the Schengen Museum, this temporary exhibition unfolds in an extraordinary setting: aboard the ship Prinzessin Marie-Astrid Europa – the historic site where the Schengen Agreement was signed in 1985.


